In der heutigen Zeit werden Logfiles (Logdateien) sehr umfangreich
eingesetzt. Sie protokollieren im Hintergrund Ereignisse auf Webseiten, in
Unternehmensnetzwerken oder in Systemen. Dabei können Logfiles verschiedene
personenbezogene und personenbeziehbare Daten eines Nutzers speichern, wie
z. B. Identifikations- und Benutzerdaten (IP-Adressen, Benutzernamen,
E-Mail-Adressen oder Session-IDs), Geräte- und Systeminformationen
(MAC-Adressen, Gerätekennungen) oder Zugriffs- und Aktivitätsdaten
(Zeitstempel von Logins, Logouts und Zugriffen oder Suchanfragen). Sowohl
die Protokollierung selbst als auch die nachträgliche Auswertung der
Logfiles muss im Einklang mit datenschutzrechtlichen Vorgaben erfolgen,
welche in diesem Beitrag näher untersucht werden.