In Zeiten immer schnellerer, komplexerer und umfangreicherer
Datenverarbeitungen sind Autonomie, Einflussnahme und Informiertheit echte
Privilegien. Schließlich ist das Grundrecht auf informationelle
Selbstbestimmung des BVerfG einer der Grundpfeiler des gesamten
Datenschutzrechts und mittlerweile ein weltweit verbreitetes
Datenschutzprinzip. Es besagt, dass jeder das Recht hat, über die Preisgabe
und Verwendung seiner personenbezogenen Daten selbst zu entscheiden. Doch
wie sieht es aus mit dessen Verankerung in einer Welt voller Apps,
Plattformen, Webseiten, und digitaler Dienste? In diesem Beitrag werden sog.
Privacy-Dashboards und ihre Funktionen erläutert und ihre Vorteile sowohl
für betroffene Personen als auch Verantwortliche aufgezeigt.