„Consent or pay“-Modelle kommen mittlerweile auf zahlreichen Websites zum
Einsatz, insbesondere auf Nachrichtenportalen und anderen Angeboten mit
journalistisch-redaktionellen Inhalten. Die Modelle bieten Nutzern
typischerweise zwei Varianten, die Website zu besuchen: entweder sie
willigen ein, dass ihre Daten unter Einsatz von Cookies und ähnlichen
Trackingtechnologien zu Werbezwecken verarbeitet werden
(Einwilligungsvariante), oder sie können die Inhalte durch Zahlung einer
Geldleistung ohne Werbeverarbeitung in Anspruch nehmen (Bezahlvariante).
Auch wenn sich die Aufsichtsbehörden gegenüber „Consent or pay“-Modellen
bisher aufgeschlossen gezeigt haben, beurteilten sie einige Aspekte kritisch
– so auch die fehlende Granularität der eingeholten Einwilligungen.