Die bislang eher in Fachkreisen diskutierte Thematik der Migration vom
herkömmlichen Kupfer- auf das zukünftige Glasfasernetz erreichte im Mai 2025
dank der Titelgeschichte einer großen deutschen Tageszeitung ein breites
Publikum: DSL-Aus, Zwangsumstieg, schon 2030, und 24 Millionen Deutsche sind
betroffen! Die entstandene öffentliche Besorgnis ist zwar unbegründet, wie
auch der betreffende Artikel abschließend feststellt. Aber was ist
eigentlich wirklich daran? Was kommt auf Kunden und Kundinnen zu? Und
umgekehrt: Was sollten Netzbetreiber, Kommunen und Diensteanbieter beachten?
Der vorliegende Beitrag stellt die Endkundensicht und -erfahrung in den
Fokus. Denn letztlich wird sich jede und jeder Einzelne in Deutschland mit
dem Thema befassen müssen. Und dort, wo am Ende alle betroffen sind, richtet
sich der Blick auf die lokale Politik. Grund genug, den bevorstehenden
Wechsel nicht nur aus technischer oder prozessualer Sicht und als
Angelegenheit allein der Telekommunikationsbranche zu betrachten.