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RIW 1994, 618
 
DBA-Schweiz
Grundbesitz
RIW vom 03.07.1994
»Regeln für die Bewertung der Grundstücke in der Veranlagungsperiode 1993/94[Die]... Regeln für die Bewertung der Grundstücke in der Veranlagungsperiode 1993/94... finden bei der direkten Bundessteuer für die Grundstücke der sogenannten übrigen juristischen Personen (Art. 51 BdBSt) Anwendung. Außerdem dienen sie der Liegenschaftsbewertung bei der interkantonalen Steuerausscheidung.Seit der Herausgabe der Umrechnungskoeffizienten für die Veranlagungsperiode 1991/92 der direkten Bundessteuer haben die Ertragswerte ihre steigende Tendenz fortgesetzt, während bei den Verkehrswerten mancherorts eine rückläufige oder stagnierende Entwicklung zu verzeichnen ist. Die für die vorangegangene Periode festgelegten Koeffizienten mußten deshalb den neuen Verhältnissen angepaßt werden. Bei jenen Kantonen, die für die Veranlagungsjahre 1993 und 1994 Neuschätzungen durchgeführt haben, ist diesem Umstand bei der Festsetzung der neuen Koeffizienten Rechnung getragen worden. Da alle Umrechnungszahlen Mittelwerte innerhalb kleinerer oder größerer Streuungsfelder sind, muß nach wie vor die Einzelbewertung (Art. 10 der Verordnung des Eidg. Finanzdepartements vom 31. 7. 1986) für Objekte oder Zonen mit ungewöhnlicher Wertentwicklung oder mit Nutzungsbeschränkung vorbehalten bleiben...Regeln für die Bewertung der GrundstückeGestützt auf Art. 9 der Verordnung des Eidg. Finanzdepartements vom 31. Juli 1986 werden für die Bewertung der Grundstücke in den einzelnen Kantonen folgende Regeln aufgestellt (Bundessteuerwert = für die direkte Bundessteuer maßgebender Wert):AargauNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 150% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Schatzung.Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert entspricht in der Regel den durch das kantonale Oberforstamt erstellten Schatzungen.Appenzell A. Rh.Nichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 120% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des neuen kantonalen Steuerwertes.Appenzell I. Rh.Nichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 130% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des kantonalen Steuerwertes.Basel - LandschaftNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 200% der kantonalen Katasterschatzung.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 120% der kantonalen Katasterschatzung.Basel - StadtNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 170% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert ist durch Einzelbewertung zu ermitteln.BernNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 150% des amtlichen Wertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des amtlichen Wertes.FribourgNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 130% der kantonalen Steuerschätzung.Landwirtschaftliche Grundstücke, Weinberge und WaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Steuerschätzung.Genève/GenfNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 140% der kantonalen Steuerschätzung vor Freibetrag. Für Einfamilienhäuser, die nach dem 31. Dezember 1988 errichtet oder nach diesem Datum veräußert oder übertragen worden sind, beträgt der Bundessteuerwert 100% der kantonalen Steuerschätzung vor Freibetrag.Landwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Steuerschätzung zum 1. Januar 1991.GlarusNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 150% des kantonalen Steuerwertes. Für Neubauten der Jahre 1980-1992 sowie für in diesen Jahren erworbene Liegenschaften beträgt der Bundessteuerwert 120% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundesssteuerwert beträgt in der Regel 110% des kantonalen Steuerwertes.GraubündenNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 130% der kantonalen Schatzung.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Schatzung.JuraNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 160% des amtlichen Wertes.Landwirtschaftliche Grundstücke und WaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des amtlichen Wertes.LuzernNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 160% des Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des gültigen Katasterwertes.Neuchâtel/NeuenburgNichtlandwirtschaftliche und landwirtschaftliche Grundstücke sowie WaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 160% der kantonalen Steuerschätzung.NidwaldenNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 180% des kantonalen Steuerwertes (Güterschatzung).Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Güterschatzung.ObwaldenNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 140% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke, Bauland sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des kantonalen Steuerwertes.St. GallenNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 130% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der amtlichen Schatzung.SchaffhausenNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 120% der kantonalen Güterschatzung.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der kantonalen Grundstückschatzung.SchwyzNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 160% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des kantonalen Steuerwertes.SolothurnNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 230% der kantonalen Katasterschätzung, jedoch 320% für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 120% der kantonalen Katasterschätzung.ThurgauNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 150% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des kantonalen Steuerwertes.Ticino/TessinNichtlandwirtschaftliche und landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 120% des kantonalen Schätzwertes.UriNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 110% der steueramtlichen Schatzung.Landwirtschaftliche Grundstücke sowie Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% der steueramtlichen Schatzung.Valais/WallisNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 210% des Steuerwertes.Landwirtschaftliche Grundstücke, Weinberge und WaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 80% des Steuerwertes.Vaud/WaadtNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt für Miethäuser 100% für Einfamilienhäuser und PPE*Propriété par étage (> Wohnungseigentum)., die nach dem 1. Januar 1980 geschätzt worden sind, 130% für Einfamilienhäuser und PPE*Propriété par étage (> Wohnungseigentum)., die vor dem 1. Januar 1980 geschätzt worden sind, 180%der kantonalen Steuerschätzung.Landwirtschaftliche Grundstücke, Weinberge und WaldungenDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 80% der kantonalen Steuerschätzung.ZugNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 110% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 110% des kantonalen Steuerwertes.Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundessteuerwert ist durch Einzelbewertung zu ermitteln.ZürichNichtlandwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 110% des kantonalen Steuerwertes.Landwirtschaftliche GrundstückeDer Bundessteuerwert beträgt in der Regel 100% des kantonalen Steuerwertes.Gemeinde- und KorporationswaldungenDer Bundesssteuerwert ist durch Einzelbewertung zu ermitteln.Allgemeine BemerkungDie vorstehend angeführten Bewertungsregeln dienen als Wegleitung für den Normalfall. Vorbehalten bleibt in jedem Fall die Einzelbewertung nach den Vorschriften der Art. 2-8 der Verordnung.«

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